Schicksalsrunen

Schicksalsrunen

Die Runen des Schicksals vereinen eine Gruppe von außergewöhnlichen Sterblichen zu einem bestimmtem Zweck, meist um die Welt vor einem großem Übel zu bewahren. Es gibt viele Runen, doch selten sind mehr als eine Hand voll Sterblicher vom Schicksal aus gewählt. Einige bekannte Runen sind:

Rune: Kah
Steht für: Bewahren, Erhaltung und Schutz
Tugenden: Opferbereitschaft, Gemeinschaftssinn
Runenträger: Familienmenschen, Bibliothekare, Archäologen, Patrioten, Naturschützer
Bonus: Daily Power: +1 to attack for each ally adjacent to target
+1 to Endurance Checks

Rune: Rhin
Steht für: Beistand, Unterstützung und Wiederherstellung
Tugenden: Friedfertigkeit, Hilfsbereitschaft, Unschuld
Runenträger: Heiler, Diplomaten, Priester
Bonus: Daily Power: Ranged 5, target: one Ally; your Ally can either make a saving throw or gain 2 temporary Hit Points
+1 to Heal Checks

Rune: T´zu
Steht für: Suche, Entdeckung,
Tugenden: Zielstrebigkeit, Neugierde
Runenträger: Jäger, Händler, Reisende
Bonus: Daily Power: free action: add 1d6 to your next attack roll
+1 to Perception Checks

Rune: En´
Steht für: Untergang, Ende, Zerstörung
Tugenden: Unerschrockenheit, Entschlossenheit
Runenträger: Diebe, Kämpfer, Jäger, Totengräber
Bonus: Daily Power: free action: add 1d4 to your next damage roll
+1 to Intimidate Checks

Rune: T´ri
Steht für: Sehnsucht, Wunsch
Tugenden: Kalkül, Herrschaft, Konzentration
Runenträger: Herrscher, Schatzsucher, Einzelkämpfer
Bonus: Daily Power: free action; reroll a skill check or attack roll you dislike
+1 to Bluff Checks

Rune: Dro´
Steht für: Eifer
Tugenden: Engagement, Disziplin,
Runenträger: Paladine, Drachen, Mönche, Gelehrte, Soldaten
Bonus: Daily Power: free action, the next enemy that attacks you gets a -2 penalty to his attack roll
+1 to Religion Checks

Rune: Li
Steht für: Harmonie, Verbindung, Zuneigung
Tugenden: Anteilnahme, Austausch
Runenträger: Dichter, Sänger, Liebende, Berater, Geschichtsschreiber
Bonus: Daily Power: once per day, you can either: choose to only gain half your healing surge in hit points for your second wind, and let one ally within 5 squares gain half your healing surge in temporay hit points OR prevent half damage to an ally within 5 squares an an immediat interrupt, and also take half the damage the attack would deal.
+1 to Insight checks

Runenbindung

Es ist wenig bekannt darüber, wie ein Sterblicher mit einer Rune in Verbindung tritt. Manche glauben, das die Rune bereits bei der Geburt vorhanden ist und sich später manifestiert. Andere haben die These auf gestellt, das Runen über einem Sterblichem “schweben” der ihr Interesse geweckt hat, ohne sich sofort erkenntlich zu zeigen um möglicherweise zu einem anderem Kandidaten zu wechseln. Fest steht, das eine Rune mit der Zeit immer deutlichere Botschaften an ihren Träger sendet, in Form von Omen, Visionen oder Träumen. Schließlich erkennt der Träger sein Schicksal in einem Moment der Klarheit, und sieht die Welt von dort an mit “Kismets Augen”. Der Träger weiß, das er für großes bestimmt ist, und vor seinem geistigem Auge sieht er die möglichen Pfade, die das Schicksal für ihn bereit hält. Auch wenn diese Fähigkeit nicht mit absoluter Kenntnis über die Zukunft gleich zu setzen ist, so sorgt diese Fähigkeit bei den Runenträgern dafür, das sie mit einer bestimmten Zuversicht und Sicherheit durchs Leben gehen.
Man hört immer wieder von Runenträgern, die sich erfolgreich ihrem Schicksal widersetzt haben, doch die meisten haben nachdem ihre Runen sie verlassen haben ein Leben in Einsamkeit und Ziellosigkeit verbracht, ohne je wirklich einen neuen Sinn in ihrem Leben zu finden.
Es kommt gelegentlich vor, das eine Rune sich mehrere Träger “teilt”. Meist verbleiben die anderen Träger im Runentempel oder folgen ihrem eigenem Schicksal, bis die Rune einen passenden Zeitpunkt sieht, den aktuellen Träger zu verlassen und ihre Aufmerksamkeit auf einen der anderen zu lenken.

Runentempel:

Zwischen den Ebenen steht ein verborgener Tempel, in dem die Weisen des Fatum Ordens die Runen des Schicksals auf bewahren. Auch wenn die Runen keine Physische Gestalt besitzen, so ruht ihre Macht so lange in dem Tempel bis ein Sterblicher sich hervor tut und die Rune sich entscheidet mit dem Sterblichem eine Bindung ein zu gehen. Wenn dies geschehen ist, kommt es vor das der Sterbliche hin und wieder zu dem Tempel geführt wird, ob im Traum oder durch eines der Vielen Portale die den Tempel mit der Welt der Sterblichen verbindet.
Das Schicksal führt den Runenträger meist dann in den Tempel, wenn sich der Sterbliche seiner Bestimmung unklar ist, oder um ihn davor zu bewahren von seiner Bestimmung ab zu kommen. Wenn ein Runenträger stirbt, kann es auch vor kommen das er nicht in die Schattenwelt übergeht, sondern im Tempel verweilt um über seine Verfehlungen zu meditieren, bis ihn die Mächte des Schicksals wieder auf seinen Pfad entlassen.
Die Mitglieder des Fatum-Ordens sind allesamt ehemalige Runenträger, und helfen den Trägern die im Tempel verweilen dabei mehr über ihre Bestimmung zu erfahren. Für die Weisen des Ordens sind die Schicksalswege ebenso verschlungen wie für die Träger, aber ihre kollektive Erfahrung hat schon manchem Träger geholfen eine neue Sicht der Dinge zu finden.
Der Tempel kann nur von ehemaligen oder aktiven Trägern betreten werden, und ist nach außen hin gegen Rituale ab geschirmt. Lediglich Rituale, die dazu bestimmt sind Tote zurück zu bringen, finden ihr Ziel wenn es sich im Tempel auf hält.

Die Schicksalsgemeinschaft der Runenträger

In den Zeiten von Nerath hat es Gelehrte gegeben, die zugriff auf ausreichend große Archive hatten, um eine Theorie über die Regelmäßigkeit der Runenmanifestation auf zu stellen. Es hat den Anschein, als ob die Runen immer wieder eine Gemeinschaft aus besonderen Individuen zusammenführt, die unter anderen Umständen vielleicht nicht unbedingt zusammen gearbeitet hätten, und das meist zu einem bestimmtem Zweck. Eine Gruppe von Runenträgern setzt sich aus den verschiedensten Rassen, Gesellschaftsschichten und Hintergründen zusammen, die trotz aller Unterschiede zusammenfinden und gemeinsam eine große Bedrohung für die Welt ab wenden, um sich dann meist wieder zu trennen. Diese Trennung findet meist zeitgleich oder unmittelbar nach der h1. Trennung der einzelnen Träger von ihren Runen statt.

Der Einfluss der Runen

Der Einfluss den die Runen auf die Entscheidungen ihre Träger haben reicht von Subtil bis Massiv. Ein Träger mag nur ein Bauchgefühl haben, wenn er an einer Weggabelung steht, oder er hört eine klare Stimme, die ihm Ratschläge erteilt. Wie viel Einfluss eine Rune hat hängt davon ab wie sehr ihr Träger mit ihr im Einklang ist. Wenn der Träger der Rune folgt, hilft sie ihm aktiv dabei Entscheidungen zu treffen, wenn er ihr nicht genau auf die leiseren Einflüsterungen hört verlässt eine Rune ihren Träger eher, als das sie deutlicher wird.
Eine voll manifestierte Rune kann auch das Umfeld ihres Trägers beeinflussen, und manchmal können andere sogar spüren das der Träger vom Schicksal begünstigt ist.
Egal wie stark der Einfluss einer Rune auch wird, sie beherrscht ihren Träger nie völlig. Eine Rune kann lediglich Wege auf zeigen, und gelegentlich sogar Türen öffnen, aber der Träger muss jeden seiner Schritte auf dem Schicksalspfad selbst tun.
Trotz ihrer indirekten Auswirkungen zählen manche Gelehrte die Runen zu den mächtigsten Einflüssen in der Welt der Sterblichen, zusammen mit den Göttern und Drachen. Fast jeder bedeutender Sterbliche in der bekannten Geschichte kann auf die eine oder andere Weise mit den Runen in Verbindung gebracht werden, und viele der größten Legenden die je die Welt bewandert haben ruhen nun im Runentempel.

Schicksalsrunen

Arkatea Stain